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13.9.2008 von admin.
Eben haben wir Ihnen eine Einführung in die Welt der Contracts for Difference, kurz CFDs, gegeben. Sie haben nun die Vorteile, aber auch die Risiken von Contracts for Difference kennengelernt. Diese Einführung in das Themengebiet der Contracts for Difference finden Sie nun auch in unserer Kategorie Hebelprodukte, wo Sie neben den CFDs auch andere Hebelprodukte erklärt bekommen. Unsere Kategorien werden regelmäßig aktualisiert.
Der direkte Link zu der Einführung “Contract for Difference” finden Sie hier:
Contract for Difference - CFD
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13.9.2008 von admin.
Viele Anleger eröffnen aktuell Depotkonten bei Anbietern von CFDs. CFD ist die Kurzform für Contract for Difference. Warum aber handeln mittlerweile viele ehemalige Hebelzertifikate Trader nun CFDs? Wir geben Ihnen hier nun eine Einführung in die Welt der CFDs, damit Sie verstehen, welche Vorteile, aber auch Nachteile das Traden von CFD Kontrakten mit sich bringt. Ein grundlegender Vorteil ist schonmal, dass CFD Indexkontrakte in der Regel ohne Transaktionskosten gehandelt werden können. Zumindest ist dies bei den in Deutschland am meist gehandelten Index CFD-Kontrakten der Fall - DAX, Dow Jones, Nasdaq100, S&P500!
CFD steht also für Contract for Difference, also zu deutsch Differenz- bzw. Kursdifferenzgeschäft. CFD Kontrakte gehören zu den derivaten Finanzinstrumenten. Ein CFD (Contract for Difference) ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien, also zwischen einem Käufer und einem Verkäufer. Bei einem CFD handelt es sich um ein unverbrieftes Finanzinstrument. Dies zunächst zum Begriff des CFD-Kontraktes, damit Sie schonmal eine Grundahnung haben worum es bei CFDs geht.
Wie werden CFD - Kontrakte nun gehandelt?
Sie können ein CFD über einen CFD-Broker oder eine Bank handeln. Dieser Broker oder die Bank ist in den meisten Fällen auch gleichzeitig der Emittent (also Herausgeber) des CFD Kontraktes. Genau wie bei Hebelzertifikaten, müssen Sie nicht den gesamten Wert des Basiswertes hinterlegt werden um 1 zu 1 an der Bewegung des Basiswertes teilzuhaben, sondern lediglich eine Sicherheitsleistung. Diese Sicherheitsleistung bei einem CFD wird auch Margin genannt. Durch diese Sicherheitszahlung entsteht, genau wie bei einem Hebelzertifikat, ein entsprechender Hebel.
Im Gegensatz zu Hebelzertifikaten können Sie CFDs nicht über die Börse handeln. Aber genau wie bei Derivaten ist die Entwicklung des CFD-Kontraktes nicht abhängig von der Angebots-Nachfrage-Situation, sondern nur von der Entwicklung des entsprechenden Basiswertes. Mit dem Kauf eines CFDs erhält der Käufer nicht das Recht den zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Daimler) zu kaufen und hat ebenfalls (genau wie bei Hebelzertifikaten) keine Aktionärsrechte.
Ursprünglich waren CFDs für institutionelle Investoren und Hedge-Fonds entwickelt, sind aber seit dem Jahr 2005 in Deutschland für den privaten Kunden zugänglich.
Dies ist schon ziemlich spät, wenn man bedenkt, dass CFDs (Contracts for Difference) in Großbritannien schon Ende der 90er Jahre im Retailbereich angeboten wurden.
Um CFD-Kontrakte handeln zu können, müssen Sie (so die aktuelle Situation) die Software des jeweiligen Anbieters downloaden und verwenden. Dazu müssen Sie also ein neues Konto bei einem CFD-Anbieter eröffnen. Ein großer Anbieter von CFDs ist z.B. CMC Markets.
Welche Kosten fallen bei dem Kauf von CFD - Kontrakten an?
ad 1) Der Spread ist die Differenz zwischen am An- (Briefkurs) und dem Verkaufskurs (Geldkurs). Der Spread kann dabei von CFD - Anbieter zu CFD - Anbieter abweichen. Gegenüber Hebelzertifikaten weisen CFD (Contract for Difference) Kontrakte meist geringere Spreads auf.
ad 2) Basis für den Finanzierungskostensatz ist der Tagesgeldsatz. Dies ist in der Regel der EURIBOR, der LIBOR oder EONIA zuzüglich eines Aufschlags (Marge des Emittenten von CFDs), der von CFD Anbieter zu CFD Anbieter variieren kann. Der Finanzierungskosten variieren von Basiswert zu Basiswert.
ad 3) Unter der Kommission sind die Transaktionskosten zu verstehen. Wie oben bereits erwähnt, fällt eine Kommission meist nur bei Einzeltiteln, beim Eröffnen und Schließen einer CFD Position an. Die Kommission wird auf Basis des Anlagevolumens in ein CFD berechnet.
Welche Orderarten existieren bei Contracts for Difference (CFDs)?
Welche Vorteile bieten CFD-Kontrakte?
Welche Risiken weisen CFD-Kontrakte auf?
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13.9.2008 von admin.
Zunächst einmal soviel: Es ist noch nichts verloren in den Aktienmärkten! Noch kann sich bis zum Jahresende alles zum positiven Wenden. Wir sehengute Chancen, dass wir aktuell einen wichtigen charttechnischen Boden ausbilden um dann bis zum Jahresende deutlich anzusteigen. Warum genau gehen wir von TradeDerWoche davon aus, dass es noch zu einem Anstieg kommen kann? Viele Anleger haben die Hoffnung schon aufgegeben und rechnen mit noch weiter nachlassenden Kursen in den nächsten Wochen bzw. Monaten. Lassen Sie sich nicht von der Meinung der Masse leiten! In manchen Zeitungen wird schon deutlich kritisiert warum der Benzinpreis nicht fällt, obwohl der Ölpreis ca. 30% zurück gefallen ist. Aber vom gleichzeitigen Einbruch im Euro ist keine Rede. Achten Sie also genau darauf was Sie wo lesen und lassen Sie sich nicht zu schnell für solche Aussagen begeistern. Das bedeutet somit, dass Sie nicht auf die Analysten (z.B. Börsenbrief Anbieter) hören “sollten” (natürlich können Sie das tun), die nun den DAX schon bei 5.000 Punkten sehen und dies lautstark propagieren. Natürlich können diese Börsenbrief Schreiber Recht bekommen, aber solche Aussagen werden oftmals auch nur herausgegeben, da die Masse es hören möchte und somit die Verkaufszahlen des Börsenbriefes ansteigen. Worauf Sie bei Börsenbriefen achten sollten, hatte ich in vorigen Artikeln hier auf TradeDerWoche schon des öfteren beschrieben.
Nun aber zu der aktuellen Entwicklung am Aktienmarkt:
Fangen wir mit der Saisonalität an. Was besagt die Saisonalität? Was sind Saisonalitäten?
Einige von Ihnen denken nun wahrscheinlich an “Sell in May and go away!”
GENAU DAS ist ein Tradingansatz, der aus der Saisonalitäten Betrachtung heraus entstanden ist. Ob dies zutrifft oder nicht schauen wir uns gleich an.
Schauen wir uns zunächst eine Dekade (d.h. 10 Jahre) im Dow Jones Industrial Index an:
Zusammenfassend ist zu erkennen, dass 5er Jahre, also Jahre, die mit einer 5 enden (in dieser Dekade z.B. das Jahr 2005) tendenziell starke Börsenjahre sind. 7er Jahre, also Jahre mit einer 7 am Ende (2007) sind statistisch gesehen schwache Börsenjahre. Genau so war es auch in der aktuellen Dekade, welche im Jahr 2000 begonnen hat. Es ist nun weiter zu sehen, dass 8er Jahre (in einem solchen befinden wir uns aktuell: 2008) ebenfalls wie 2005 statistisch gesehen börsenstarke Jahre sind. Dies ist der erste Hinweis darauf, dass das aktuelle Jahr noch nicht als schwaches Börsenjahr abzuschreiben ist.
Ein wichtiger Zyklus ist nebem dem Dekadenzyklus der Wahljahrzyklus. In den USA befinden wir uns aktuell in einem solchen Wahljahr und wir schauen uns die saisonalen Muster an:
Hier ist nun zu erkennen, dass Wahljahre (also wie das aktuelle Jahr 2008) ab ca. Mitte des Jahres börsenstarke Jahre sind. Dies ist nun schon der zweite Punkt, der uns noch Anzeichen für eine Jahresendrallye gibt.
Gehen man nun weiter ins Detail und schauen uns den Jahresverlauf nun im Jahresverlauf an (zunächst im DAX):
Aktuell befinden wir uns in dem Monat September und es ist unschwer zu erkennen, dass dieser Monat ein tendenziell (saisonal) schwacher Börsenmonat ist. Ebenfalls ist einzusehen, dass es tendenziell im September / Oktober zu einem Zwischentief im DAX kommt und danach eine Jahresendrallye startet. Der DAX hat in dem aktuellen Monat September schon deutlich korrigiert und somit stehen die Chancen gut, dass wir uns aktuell in der Bodenbildung befinden.
Sie sehen an diesem Chart auch schön, dass die Börsenweisheit “Sell in May and go away” nicht wirklich zutreffend ist.
Auch im Dow Jones kommt es im September bzw. Oktober tendenziell zu einer zwischenzeitlichen Bodenbildung um dann eine Jahresendrallye zu starten.
Das gleiche Muster zeigen auch die anderen US Indizes, der S&P 500 und der Nasdaq100.
Wir haben uns also zunächst die Saisonalitäten der Indizes angeschaut.
Schaut man sich an wieviel Indizse in Crashjahren durchschnittlich verlieren, ist sehr gut zu erkennen, dass wir die größte Verluststrecke schon hinter uns haben. Statistisch gesehen wäre also nur noch wenig Platz nach unten. Auch dies spricht für eine Bodenbildung.
Schaut man sich den DAX im kurzfristigen Zeitfenster an, ist ein Dreifachboden zu erkennen. Die hier auf TradeDerWoche schon oft erwähnte Unterstützungszone, deren obere Begrenzung bei ca. 6.170 Punkten verläuft wurde noch nicht signifikant unterschritten und hält weiterhin stand. Auch hier ist also die Bodenbildung zu erkennen. Zunächst könnte es nun in den Bereich 6.500 Punkte laufen. Das mittelfristige Ziel lautet aber 7.400 Punkte!!!
Es bietet sich aktuell ein optimales Chance Risiko!
Gerade deshalb sind wirin unserem Optionsschein Depot weiterhin “Long” positioniert und halten die Position solange die Unterstützungszone nicht signifikant unterschritten wird.
Aber nicht nur im DAX, sondern auch in den US Indizes Dow Jones Industrial Index und im S&P500 sind solche Bodenformationen zu erkennen. Im S&P500 sieht es nach einem Doppelboden aus. Im Dow Jones stehen die Chancen hingegen gut, dass wir, wie im DAX, auch ein Dreifachboden sehen.
Das Fazit lautet also, dass wir von einer starken Jahresendrallye ausgehen und aktuell ein super Chance/Risiko Verhältnis in den Indizes vorfinden.
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