Aktuelle Einschätzung zu den Aktienmärkten

Zunächst einmal soviel: Es ist noch nichts verloren in den Aktienmärkten! Noch kann sich bis zum Jahresende alles zum positiven Wenden. Wir sehengute Chancen, dass wir aktuell einen wichtigen charttechnischen Boden ausbilden um dann bis zum Jahresende deutlich anzusteigen. Warum genau gehen wir von TradeDerWoche davon aus, dass es noch zu einem Anstieg kommen kann? Viele Anleger haben die Hoffnung schon aufgegeben und rechnen mit noch weiter nachlassenden Kursen in den nächsten Wochen bzw. Monaten. Lassen Sie sich nicht von der Meinung der Masse leiten! In manchen Zeitungen wird schon deutlich kritisiert warum der Benzinpreis nicht fällt, obwohl der Ölpreis ca. 30% zurück gefallen ist. Aber vom gleichzeitigen Einbruch im Euro ist keine Rede. Achten Sie also genau darauf was Sie wo lesen und lassen Sie sich nicht zu schnell für solche Aussagen begeistern. Das bedeutet somit, dass Sie nicht auf die Analysten (z.B. Börsenbrief Anbieter) hören “sollten” (natürlich können Sie das tun), die nun den DAX schon bei 5.000 Punkten sehen und dies lautstark propagieren. Natürlich können diese Börsenbrief Schreiber Recht bekommen, aber solche Aussagen werden oftmals auch nur herausgegeben, da die Masse es hören möchte und somit die Verkaufszahlen des Börsenbriefes ansteigen. Worauf Sie bei Börsenbriefen achten sollten, hatte ich in vorigen Artikeln hier auf TradeDerWoche schon des öfteren beschrieben.


Nun aber zu der aktuellen Entwicklung am Aktienmarkt:
Fangen wir mit der Saisonalität an. Was besagt die Saisonalität? Was sind Saisonalitäten?
Einige von Ihnen denken nun wahrscheinlich an “Sell in May and go away!”
GENAU DAS ist ein Tradingansatz, der aus der Saisonalitäten Betrachtung heraus entstanden ist. Ob dies zutrifft oder nicht schauen wir uns gleich an.

Schauen wir uns zunächst eine Dekade (d.h. 10 Jahre) im Dow Jones Industrial Index an:
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Zusammenfassend ist zu erkennen, dass 5er Jahre, also Jahre, die mit einer 5 enden (in dieser Dekade z.B. das Jahr 2005) tendenziell starke Börsenjahre sind. 7er Jahre, also Jahre mit einer 7 am Ende (2007) sind statistisch gesehen schwache Börsenjahre. Genau so war es auch in der aktuellen Dekade, welche im Jahr 2000 begonnen hat. Es ist nun weiter zu sehen, dass 8er Jahre (in einem solchen befinden wir uns aktuell: 2008) ebenfalls wie 2005 statistisch gesehen börsenstarke Jahre sind. Dies ist der erste Hinweis darauf, dass das aktuelle Jahr noch nicht als schwaches Börsenjahr abzuschreiben ist.


Ein wichtiger Zyklus ist nebem dem Dekadenzyklus der Wahljahrzyklus. In den USA befinden wir uns aktuell in einem solchen Wahljahr und wir schauen uns die saisonalen Muster an:

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Hier ist nun zu erkennen, dass Wahljahre (also wie das aktuelle Jahr 2008) ab ca. Mitte des Jahres börsenstarke Jahre sind. Dies ist nun schon der zweite Punkt, der uns noch Anzeichen für eine Jahresendrallye gibt.
Gehen man nun weiter ins Detail und schauen uns den Jahresverlauf nun im Jahresverlauf an (zunächst im DAX):

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Aktuell befinden wir uns in dem Monat September und es ist unschwer zu erkennen, dass dieser Monat ein tendenziell (saisonal) schwacher Börsenmonat ist. Ebenfalls ist einzusehen, dass es tendenziell im September / Oktober zu einem Zwischentief im DAX kommt und danach eine Jahresendrallye startet. Der DAX hat in dem aktuellen Monat September schon deutlich korrigiert und somit stehen die Chancen gut, dass wir uns aktuell in der Bodenbildung befinden.
Sie sehen an diesem Chart auch schön, dass die Börsenweisheit “Sell in May and go away” nicht wirklich zutreffend ist.

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Auch im Dow Jones kommt es im September bzw. Oktober tendenziell zu einer zwischenzeitlichen Bodenbildung um dann eine Jahresendrallye zu starten.
Das gleiche Muster zeigen auch die anderen US Indizes, der S&P 500 und der Nasdaq100.

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Wir haben uns also zunächst die Saisonalitäten der Indizes angeschaut.
Schaut man sich an wieviel Indizse in Crashjahren durchschnittlich verlieren, ist sehr gut zu erkennen, dass wir die größte Verluststrecke schon hinter uns haben. Statistisch gesehen wäre also nur noch wenig Platz nach unten. Auch dies spricht für eine Bodenbildung.


Schaut man sich den DAX im kurzfristigen Zeitfenster an, ist ein Dreifachboden zu erkennen. Die hier auf TradeDerWoche schon oft erwähnte Unterstützungszone, deren obere Begrenzung bei ca. 6.170 Punkten verläuft wurde noch nicht signifikant unterschritten und hält weiterhin stand. Auch hier ist also die Bodenbildung zu erkennen. Zunächst könnte es nun in den Bereich 6.500 Punkte laufen. Das mittelfristige Ziel lautet aber 7.400 Punkte!!!
Es bietet sich aktuell ein optimales Chance Risiko!
Gerade deshalb sind wirin unserem Optionsschein Depot weiterhin “Long” positioniert und halten die Position solange die Unterstützungszone nicht signifikant unterschritten wird.

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Aber nicht nur im DAX, sondern auch in den US Indizes Dow Jones Industrial Index und im S&P500 sind solche Bodenformationen zu erkennen. Im S&P500 sieht es nach einem Doppelboden aus. Im Dow Jones stehen die Chancen hingegen gut, dass wir, wie im DAX, auch ein Dreifachboden sehen.

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Das Fazit lautet also, dass wir von einer starken Jahresendrallye ausgehen und aktuell ein super Chance/Risiko Verhältnis in den Indizes vorfinden.

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