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25.2.2009 von Hebelzertifikate-Trader.
Die Hiobsbotschaften sind derzeit allgegenwärtig. Ob nun die Situation um Saab, die aktuellen Ängste um die Situation in Osteuropa, die Ängste der Anleger in Bezug auf die Enteignungsdiskussion. Gründe gibt es aktuell genügend, die ein weiteres Abtauchen der Aktienkurse rechtfertigen. Ein Lichtblick – sofern man das so bezeichnen kann – ist die Hoffnung, dass die bisherigen Konjunkturpakete und -maßnahmen in den kommenden Monaten greifen. Sie merken aber schon, es ist die “Hoffnung”, dass die bisherigen Maßnahmen endlich greifen werden!
Kein Grund zum Feiern!
Die Jecken feiern zum Wochenauftakt den Rosenmontag. An der Börse ist den Akteuren aber nach allem anderen, nur nicht nach „hoch die Tassen“. Immerhin ist der DAX unter die runde Zahl von 4.000 Punkten gerauscht! Die dabei zu beobachtende Dynamik lässt den Schluss zu, dass damit ein weiteres Verkaufssignal entstanden ist, das die Kurse vorerst weiter purzeln lässt. Immerhin werden konjunkturelle Ausblicke weiter nach unten korrigiert und auch die erhoffte Wende in der zweiten Jahreshälfte wird allmählich schon einmal vorsorglich auf Ende des Jahres datiert.
Stimmung im Keller!
Während das aktuelle Wetter den Narren nicht entgegenkommt, zeigt sich das Börsenklima in diesen Tagen auch nicht im Sinne der Anleger. So ist die Stimmung weiter in den Keller gegangen und die Mehrheit der Akteure geht nun von einem weiteren Rücksetzer und damit von einem deutlichen Unterschreiten der Tiefs aus dem vergangenen Jahr aus. Während sonst gelegentlich Stimmungstiefs Anzeichen für eine Gegenreaktion waren, darf dies im Hinblick auf das desaströse Umfeld aktuell mit vielen Fragezeichen versehen werden. Antizyklisches Handeln mag zwar im richtigen Moment für große Gewinne sorgen. Mit dem Abtauchen unter die Tiefs vom Vorjahr gleicht ein aktueller Einstieg aber trotz der schlechten Stimmung dem berühmten Griff in das fallende Messer!
Auch mit fallenden Kursen lässt sich Geld verdienen!
Das oberste Gebot in diesen Zeiten lautet natürlich „Cash ist Trumpf“! So lange die Situation vom hektischen Hin und Her geprägt wird, sollte sich das Risiko von Investments in Grenzen halten. Die Gefahr, „danebenzuliegen“ ist gerade jetzt sehr hoch. Und dennoch gibt es hier und da vereinzelt Signale, die sich profitabel umsetzen lassen. Dabei haben Trader über Hebelzertifikate die Möglichkeit, auch von kräftigen Kursrücksetzern zu profitieren. Doch Vorsicht! Das Risiko, auf der falschen Seite erwischt zu werden, ist auch hier gegeben! In jedem Fall ist das Risikomanagement in diesen Tagen besonders wichtig, will man langfristig das Vermögen steigern!
Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen
Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
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22.2.2009 von admin.
Contracts for Difference (kurz: CFDs) sind immer wieder ein beliebtes Thema. Die Werbung von einigen Anbietern (CFD Brokern) suggerieren einfache, schnelle und hohe Gewinne in allen Marktphasen. Aber so einfach ist es leider nicht. Genau wie bei Hebelzertifikaten (mit denen die meisten von Ihnen sicherlich eingestiegen sind) ist das Timing des Einstiegs sehr wichtig.
Eins fällt jedoch auf: Schaut man sich die CFD Plattformen der verschiedenen CFD Broker an, so lässt sich schnell feststellen, dass so gut wie alle Märkte und auch exotische Basiswerte zu finden sind während bei den Zertifikate Emittenten meist nur die klassischen Basiswerte zu aufzufinden sind. Ein großer Nachteil der Contracts for Difference ist allerdings, dass eine Nachschusspflicht besteht. Dies übersehen Trader oftmals und werden dann böse überrascht, wenn der DAX über Nacht ein größeres Gap (Kurslücke) reisst und anschließend Kapital nachgeschossen wird. Bei Zertifikaten (Hebelzertifikaten) ist dies anders. Dort können Sie nur Ihr eingesetztes Kapital verlieren, nicht mehr.
Wenn Sie mehr über CFDs wissen möchten udn Vor- bzw. Nachteile dieser Kontrakte kennenlernen möchten, klicken Sie hier…
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22.2.2009 von admin.
KAUF:
WKN: BN2E7K
ISIN: DE000BN2E7K3
Basiswert: DAX
akt. Basispreis: 3.905,8150 Punkte
akt. SL Schwelle: 3.983,9310 Punkte
Bezugsverhältnis: 0,01
Laufzeit: Open End
akt. Hebel: ca. 33 (wird sich zum Kaufzeitpunkt ändern)
akt. Geldkurs: 1.18 Euro
akt. Briefkurs: 1.20 Euro
STOPP BUY: 2,65 Euro
Stücke:950
Kauf ausgeführt zu:
Kommentar (22.02.2009): Wie schon im vorhergehenden Kommentar berichtet wurde, ist das charttechnische Dreieck im DAX nach unten hin aufgelöst wurden. Daher wurde unser Long Hebelzertifikat am Freitag ausgestoppt. Die Frage ist nun, ob dieser Ausbruch nachhaltig ist, oder es sich nur um einen Fehlausbruch handelt. Da wir zunächst von einem Fehlausbruch ausgehen, positionieren wir uns mit einem Stopp Buy im oben genannten Long Hebelzertifikat. Sollte der DAX den Weg zurück ins Dreieck finden könnte dies einen deutlichen Schub nach oben bedeuten. Der Stopp Buy liegt knapp oberhalb des Freitagshochs bei 4.170 Punkten.
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22.2.2009 von admin.
Kommentar (22.02.2009): Unser DAX Long Hebelzertifikate, welches wir am 19.02.2009 in unser Hebelzertifikate Trader Depot aufgenommen haben, ist leider am Freitag ausgestoppt worden. Der Kurs des Long Hebelzertifikates stand am 19.02.2009 schon deutlich höher als am Vortag. Daher haben wir die Stückzahl entsprechend angepasst, damit die Hebelzertifikate Positionierung kein zu großes Gewicht einnimmt, da wir ja schon im Vorhinein davor gewarnt hatten, dass es sich bei diesem Hebel-Zertifikate Kauf um eine spekulative Position handelt. Der DAX hat das Dreieck am Freitag nach unten aufgelöst. Nun bleibt es abzuwarten, ob es sich hierbei um ein “Fake” handelt, oder der Ausbruch nachhaltig ist. Wir werden uns deshalb mit einem Stopp Buy im Makrt platzieren und einsteigen, wenn die Richtung klar wird. Lesen Sie dazu den Kommentar der neuen Hebelzertifikate Kauf Position.
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18.2.2009 von admin.
Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen und vergangenen Trades aus unserem Hebelzertifikate Depot, welches auf End of Day Basis, also Tagesschlusskursbasis, geführt wird. Außerdem wird nur der DAX gehandelt, es ist also ein DAX Trader Depot. Wir werden mit unserem DAX Trading Depot auf Hebelzertifikate Basis fast konstant im Deutschen Aktienindex investiert sein. Wollen Sie das Hebelzertifikate Depot also verfolgen ist es unerlässlich jeden Tag nach Updates auf TradeDerWoche.de zu schauen. Es kann jeden Abend zu einem Wechsel der Positioniertung (also von einem Long Hebelzertifikat in ein Short Hebelzertifikat oder von einem Short Hebelzertifikat in ein Long Hebelzertifikat) kommen. Natürlich ist es auch möglich, dass wir eine Position verkaufen und nicht direkt in eine andere Hebelzertifikate Position wechseln.
Die hier veröffentlichten Trades werden mit dem Handelsstart am nächsten Handelstag gültig. Auch wenn wir Limits setzen in unserem Hebelzertifikate Depot, sind diese mit dem nächsten Handelstag gültig. Das DAX Hebelzertifikate Depot wird mit einem Startkapital von 50.000 Euro ausgestattet. Es werden wie bereits erwähnt nur Hebelzertifikate auf den DAX getradet. Jede Position hat in der Regel eine Gewichtung von ca. 10%.
Was sind Hebelzertifikate und wie funktionieren Hebelzertifikate?
Im Folgenden geben wir Ihnen eine Einführung in die Welt der Hebel-Zertifikate, damit Sie auch genau verstehen welche Vorteile Hebelzertifikate bieten und warum wir ein Hebelzertifikate Depot anbieten:
Hebelzertifikate fallen in die Kategorie der Hebelprodukte und werden häufig auch als Turbo Optionsscheine, Turbo Zertifikate, Knock-Out Zertifikate oder Mini Futures bezeichnet. In unserem Hebelzertifikate Depot werden wir in den meisten Fällen nur auf Hebelzertifikate ohne Laufzeitbegrenzung (also Open End) zurückgreifen, da wir vor jedem Trade nicht genau wissen wie lange dieser anhalten wird. Das schöne an Open End Hebelzertifikaten ist, dass wir so nur die Finanzierungskosten für den Zeitraum zahlen, in dem wir auch wirklich in dem jeweiligen Hebelzertifikat investiert sind. Desweiteren ist die Preisbestimmung (also auch für Limitorders) für diese Art von Hebelzertifikat sehr einfach, da es kein Aufgeld gibt und die Open End Hebel-Zertifikate “immer” auf dem inneren Wert notieren.
Hebelzertifikate sind Investments in einen Basiswert (z.B. den DAX) unter Einbeziehung eines Wertpapierkredites.
Sie zahlen also als Anleger nur einen Bruchteil des Basiswertes, partizipieren aber 1 zu 1 mit dem Basiswert mit. Durch diesen Wertpapierkredit (der Emittent finanziert den Basiswert von 0 bis zum Basispreis, der Kunde den Rest) entsteht ein Hebeleffekt, da Sie als Anleger mit geringerem Kapitaleinsatz trotzdem 1 zu 1 an Basiswertbewegungen teilnehmen. Natürlich fallen für die Finanzierung durch den Emittenten auch Finanzierungskosten an, welche vom Emittenten an den Kunden weitergegeben wird. Da bei einem Open End Hebelzertifikat im Vorhinein nicht gesagt werden kann, wie lange das Produkt läuft, werden die anfallenden Finanzierungskosten jeden Tag auf den Basispreis aufgeschlagen. Später werden wir Ihnen anhand eines Beispiels zeigen wie dies genau funktioniert.
Grundsätzlich unterscheidet man bei Hebelzertifikaten zwischen Long Hebelzertifikaten und Short Hebelzertifikaten. Mit Long Hebelzertifikaten setzen Sie auf steigende Kurse des zugrunde liegenden Basiswertes, bei Short Hebelzertifikaten setzen Sie hingegen auf fallende Kurse des zugrunde liegenden Basiswertes. Dies zeigt Ihnen also auch, dass Sie mit Hilfe von Hebelzertifikaten auch auf fallende Kurse setzen können. Dies ist ein großer Unterschied zum klassischen Aktieninvestment, bei welchem Sie die Aktie kaufen und nur von steigenden Kursen der Aktie profitieren können. Mit Short Hebelzertifikaten können Sie nun also auch auf fallende Kurse spekulieren und die Aktie quasi “Leerverkaufen”.
Wie berechnet sich nun der Preis eines Hebelzertifikates ohne Laufzeitbegrenzung?
Wie oben schon erwähnt ist die Berechnung eines Open End Hebelzertifikates sehr simpel.
Schauen wir uns das ganze zunächst für ein Open End Long Hebelzertifikat an.
In diesem Falle lautet die Formel:
(Kurs Basiswert - Basispreis des Longs) * Bezugsverhältnis = Akt. Preis des Long Hebelzertifikats
Beispiel: (Akt. DAX Stand: 6.500 Punkte, Basispreis des Long Hebelzertifikats: 6.000 Punkte, Bzv. 0,01)
(6.500 - 6.000) * 0,01 = 5 EUR
Das war doch gar nicht so schwer oder?
Steigt der DAX nun von 6.500 Punkten auf 7.150 Punkte, also genau um 10%, berechnen wir den Preis des Turbos erneut:
(7.150 - 6.000) * 0,01 = 11,50 EUR
Das heißt, obwohl der DAX gerade einmal um 10% gestiegen ist, hat unser Long Hebelzertifikat 130% hinzugewonnen. Beachten Sie bitte, dass wir nun die Basispreisanpassung aufgrund der Finanzierungskosten außen vorgelassen haben, um das Beispiel nicht zu verkomplizieren.
Sie sehen also nun, dass das Long Hebelzertifikat einen Hebel von 13 hatte, da der Kurs des Hebelzertifikates 13 mal stärker gestiegen ist als der Basiswert (hier der DAX) selber.
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