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Touch Down-Zertifikate

Den Namen der Touch-Down-Zertifikate hat die Commerzbank aus dem amerikanischen Football abgeleitet: Der Ball muss hinter die Linie. Und genauso verhalten sich Touch-Down-Zertifikate. Nur wenn der Basiswert am Ende der Laufzeit oberhalb einer zuvor festgelegten Schwelle notiert, wird ein zuvor festgelegter Betrag ausgezahlt. Dieser Gewinn ist durch einen Höchstbetrag nach oben hin begrenzt, kann aber wesentlich höher als bei einem Direktinvestment in den Basiswert ausfallen. Liegt der Kurs des Basiswertes jedoch zur Fälligkeit unterhalb der Kursschwelle, verfällt das Zertifikat wertlos.


Von diesen Zertifikaten werden drei Varianten angeboten. Bei der klassischen Variante sind der aktuelle Kurs des Basiswertes und die Kursschwelle des Zertifikates am Tag der Emission identisch, bei der defensiven Variante liegt der aktuelle Kurs des Basiswertes unterhalb der Kursschwelle des Zertifikates, und bei der offensiven Variante liegt der aktuelle Kurs des Basiswertes unterhalb der Kursschwelle des Zertifikates.

Der maximale Ertrag ist bei der offensiven Variante am höchsten und bei der defensiven Variante am niedrigsten.

Hinweise:
Da die Zertifikate wertlos verfallen können und es keine Risikopufferung gibt, eignen sich diese Zertifikate nur für sehr risikobewusste Anleger.
Sobald sich der Kurs des Basiswertes zu sehr von der Kursschwelle entfernt, verliert das Papier sehr schnell an Wert, so dass unbedingt mit Stopps gearbeitet werden sollte.